Dialektisch-Behaviorale Therapie

Die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) wurde in den 80er Jahren in den USA als störungsspezifisches Konzept zur Behandlung von chronisch suizidalen PatientInnen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung aus der Kognitiven Verhaltenstherapie entwickelt.

Die Besonderheit dieser Therapieform ist die Kombination aus Einzeltherapie, Gruppentraining, Telefonkontakten und Supervision der Therapeuten. Zugrunde liegt eine dialektische Betrachtungsweise aus einerseits dem Annehmen von Leid und Schmerz und andererseits einem Drängen auf Veränderung.

In einem Skills(Fertigkeiten)-Training werden den PatientInnen zusätzlich spezifische Fertigkeiten zur besseren Kontrolle z.B. ihrer zuweilen enormen Spannungszustände aber auch zur Emotions- und Beziehungsregulation angeboten. Das Skills-Training sollte parallel zur Einzeltherapie absolviert werden.

Kontakte zu Skills-Gruppen finden Sie unter borderline-netzwerk-berlin.de.

Die DBT hat sich im Rahmen mehrerer Studien als wirksam erwiesen. Mitte der 90er Jahre fand die DBT auch im deutschsprachigen Raum zunehmend Verbreitung.